FAQ

FAQ Agri-PV-Doppelnutzung

Häufig gestellte Fragen und Antworten rund um Agri-Photovoltaik. Von Kosten über Technik bis hin zu rechtlichen Aspekten – hier finden Sie wichtige Informationen.

Häufig gestellte Fragen

Alle wichtigen Fragen und Antworten zur Agri-PV-Doppelnutzung

Was ist Agri-PV?

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Agri-PV (Agri-Photovoltaik) kombiniert Landwirtschaft mit Solarstromerzeugung auf derselben Fläche.

Was versteht man unter Agri-PV-Doppelnutzung?

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Die Fläche wird gleichzeitig für Nahrungsmittelproduktion und Energieerzeugung genutzt.

Wie funktioniert Agri-PV?

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Module werden hoch aufgeständert oder vertikal installiert. So bleibt Platz für Maschinen, Pflanzen und Tiere, während die Module Strom erzeugen und Schatten spenden.

Was kostet 1 ha Agri-PV?

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Die Investitionskosten liegen je nach System bei ca. 800.000 € bis 1,2 Mio. € pro Hektar.

Was kostet eine Agri-PV-Anlage?

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Je nach Größe, Technik und Standort liegen die Kosten zwischen 800 und 1.200 € pro kWp. Für eine 1-MW-Anlage sind rund 1 Mio. € einzuplanen.

Was kostet 1 MW Agri-PV?

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Die Kosten für eine 1-MW-Anlage liegen meist bei 900.000 € bis 1,2 Mio. €.

Wie hoch sind die Stromgestehungskosten für Agri-PV?

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Je nach Standort und Technik liegen sie zwischen 6 und 12 Cent pro kWh.

Wie hoch ist der Stromertrag von Agri-PV-Anlagen?

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Pro Hektar können je nach Ausrichtung und Technik 700.000 bis 1.000.000 kWh Strom pro Jahr erzeugt werden.

Wie viel Agri-PV pro Hektar?

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Ein Hektar Agri-PV ermöglicht je nach Bauweise zwischen 0,7 und 1 MW installierter Leistung.

Welche Pflanzen wachsen unter Agri-PV?

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Besonders geeignet sind Beeren, Gemüse, Obst, Hopfen und Sonderkulturen. Auch Grünland für Tierhaltung ist möglich.

Was spricht gegen Agri-PV?

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Hohe Investitionskosten, aufwendige Genehmigungen, mögliche Nutzungskonflikte mit Ackerbau sowie rechtliche Unsicherheiten.

Welche Nachteile hat Agri-PV?

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Hohe Anfangskosten, mehr Wartungsaufwand, mögliche Ertragseinbußen bei falscher Beschattung und komplexe Förderbedingungen.

Warum keine Agri-PV?

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Für manche Betriebe lohnt sich die Investition nicht, wenn Förderungen fehlen oder die Fläche anderweitig effizienter genutzt werden kann.

Wo ist Agri-PV erlaubt?

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Grundsätzlich auf landwirtschaftlichen Flächen. Die Genehmigung hängt von Landesrecht und Flächennutzungsplan ab.

Wer darf Agri-PV bauen?

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Landwirte, Energiegenossenschaften, Investoren oder Projektentwickler – mit Genehmigung durch die zuständigen Behörden.

Sind Agri-PV-Anlagen privilegiert?

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Ja, seit dem Solarpaket 1 gelten sie im Baugesetzbuch als privilegiert, was Genehmigungen erleichtert.

Wann ist eine Agri-PV-Anlage privilegiert?

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Wenn sie die landwirtschaftliche Nutzung nicht verdrängt, sondern kombiniert.

Wie groß darf eine Agri-PV-Anlage sein?

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Die Größe ist abhängig vom Standort und den Ausschreibungsbedingungen. Typisch sind 0,5 bis 10 Hektar.

Wie hoch müssen Agri-PV-Anlagen mindestens sein?

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Für Maschinen und Tierhaltung werden 4 bis 6 Meter Durchfahrtshöhe empfohlen.

Wie hoch ist eine Agri-PV-Anlage?

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Je nach System meist 4 bis 6 Meter, bei Sonderanlagen auch höher.

Wie hoch ist die Pacht für Agri-PV?

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Je nach Standort zwischen 2.000 und 5.000 € pro Hektar und Jahr.

Wird Agri-PV gefördert?

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Ja, über das EEG mit festen Vergütungssätzen oder Ausschreibungen. Ab 2025 gibt es zusätzliche Boni für Agri-PV.

Wie hoch ist der Agri-PV-Bonus im Jahr 2025?

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Der Bonus beträgt voraussichtlich 1,5 bis 2,5 Cent pro kWh zusätzlich zur EEG-Vergütung (abhängig von Anlagentyp und Ausschreibung).

Wie hoch ist die EEG-Vergütung für Agri-PV-Anlagen?

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Aktuell ca. 5 bis 7 Cent pro kWh, plus möglicher Agri-PV-Bonus.

Wie hoch ist die Vergütung für Agri-PV-Anlagen im Jahr 2025?

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Abhängig von der Ausschreibung, durchschnittlich 7 bis 9 Cent pro kWh inklusive Bonus.

Wie werden Agri-PV-Anlagen gefördert?

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Über das EEG, spezielle Ausschreibungen sowie teilweise Landesprogramme.

Welche Module für Agri-PV?

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Meist Glas-Glas-Module mit bifazialer Technik, teils teiltransparente Module für mehr Lichteinfall.

Was ist eine Agri-PV-Freiflächenanlage?

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Eine aufgeständerte oder vertikale PV-Anlage auf Acker- oder Grünland mit gleichzeitiger Nutzung für Landwirtschaft.

Ist Agri-PV eine Freiflächenanlage?

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Ja, allerdings mit der Besonderheit der Doppelnutzung.

Welche Voraussetzungen sind für Agri-PV erforderlich?

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Landwirtschaftliche Flächen, passende Netzanschlüsse, Baugenehmigung und Förderzusage.

Welche Beispiele gibt es für Agri-PV?

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Pilotprojekte in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und Niedersachsen, u. a. mit Obstbau, Hopfen und Beeren.

Wie viele Agri-PV-Anlagen gibt es in Deutschland?

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Derzeit mehrere Dutzend Pilot- und Demonstrationsanlagen, Tendenz steigend.

Warum Agri-PV?

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Weil sie landwirtschaftliche Produktion und Energiewende miteinander verbindet – ohne zusätzlichen Flächenverbrauch.